Willkommensgruß!

Herzlich Willkommen in meinem Blog, ich möchte euch hier meine Katze Tweety vorstellen.

Warum heißt, Tweety Tweety?
Eigentlich sollte Tweety Sweety heißen, mein Freund meinte aber, dass das aber nicht geht, da er mich schon Sweetie nennt. Wenn er mich dann ruft, dann würden wir beide kommen.
Da Tweety aber so schön am piepsen war, tauften wir sie in Tweety um! Mittlerweile piepst Tweety nicht mehr, aber ihren Namen hat sie trotzdem behalten! ;-)
Tweety starb am 21.03.2012 mit 4 Jahren bei einem Autounfall!

Donnerstag, 26. April 2012

Geschenke

Tweety schenkte gerne....

ich bekam immer Mäuse... wenn sie reinkam, dann ging sie als erstes in die Küche und wartete, bis ich in die Küche kam. Sollte ich das nicht mitbekommen habe, sagten mir der Rest der Familie immer: ich solle in die Küche kommen!

Wenn ich in die Küche kam, dann ließ Tweety die Maus los und ich durfte fangen... zum Glück waren die Mäuse immer recht klein und jung, meistens noch vor lauter Schreck ganz starr. So konnte ich die Maus immer einfangen und sie wieder freilassen. Tweety war immer ganz enttäuscht, dass ich die Maus nicht gegessen habe.
An und für sich musste Tweety sich immer Mäulchenkontrolle gefallen lassen, aber das machte nur ich.

Mein Freund bekam immer Spinnen, schön in der Reihe aufbebahrt (die Spinnen waren schon tot), am liebsten machte sie das, wenn mein Freund schlief und dann brachte sie die Spinnen immer ins Bett und legte sie schön in der Reihe nach vor seinem Gesicht. Damit er, wenn mein Freund wach wurde, sofort ihre Geschenke an ihn sah.

Das mit den Spinnen machte sie immer, wenn ich nicht da war. Ich bin froh, dass ich nicht die Spinnengeschenke bekommen habe. Ich fand es lustig und eine gewissene Schadenfreude war zugegebenerweise da. 




Sonntag, 22. April 2012

Es sind schon etwas mehr als 4 Wochen her, als Tweety uns verlassen hat.

Langsam fragen die alten Nachbarn nach Tweety, auch sie hatten Tränen in den Augen, als sie erfuhren,
dass Tweety gestorben ist.
Ihnen fehlt auch Tweety, sie war eine liebe Katze. Die Nachbarn waren mächtig stolz, als Tweety endlich zuließ, von ihnen gestreichelt zu werden.

Ich hatte mal beobachtet, wie sie - kräftige Männer - auf dem Boden hockten und versuchten, Tweety zu locken und Tweety zierte sich!
Es war köstlich, die Männer dabei zuzusehen.

Tweety war zurückhaltend, ihr Vertrauen musste man sich erarbeiten. Aber wer ihr Vertrauen hatte, der durfte dann mit ihr spielen und schmusen.

Ich vermisse sie sehr, aber ich erinnere mich immer mehr mit einem Lächeln an Tweety. Tweety war ein Temparamentbündel, immer gut aufgelegt und ein manchmal war sie ein Clown.



Samstag, 31. März 2012

Erinnerungen

Jetzt ist es über eine Woche her, seitdem Tweety gestorben ist.
Sie fehlt mir sehr!

Morgens war immer - bevor wir aufstanden - kuscheln angesagt. Da wurde geschmust, was das Zeug hielt. Ihr Bauch wurde gekrault, das liebte sie. Dann kringelt sie sich um meine Hand, sobald ich die Hand weg zog, fasste sie mit beiden Pfötchen nach meiner Hand und zog meine Hand zurück zu ihrem Bauch. Ich musste sie da weiter kraulen.

Wenn ich aufstand, stand sie mit auf. Ich lief morgens immer barfüßig. Tweety schmiss sich immer vor meinen Füßen und spielte mit meinen Füßen, mit jedem Schritt den ich machte. Manchmal hing sie auch an meinen Füßen in der Luft.
So stand ich oft auf einem Bein, hielt den Fuß in der Luft und Tweety hing daran.
Es war eine gute Gleichgewichtsübung, immerhin hing an meinem Fuß eine 4 Kilo schwere Katze.

So musste ich immer aufpassen, dass ich nicht versehentlich auf Tweety trat. Aber das habe ich gemeistert.

Sobald der Futter im Napf war, durfte ich wieder normal auftreten! Mit Tweety begann der Tag immer schön und mit einem Lacher.

Donnerstag, 22. März 2012

Der Tag danach

Ja, letzte Nacht konnte ich schlafen.
Gut geschlafen, das ist was anderes! Aber geschlafen habe ich, ich war ja von den vielen Weinkrämpfen und daraus entstehenden Kopfschmerzen völlig erschöpft.

Heute früh ging mein Wecker an, schon suchte ich mit meiner Hand nach Tweety. Dann fiel mir ein, dass sie nicht mehr da ist. Schon liefen wieder die Tränen.
Nachdem ich mich wieder beruhigt hatte, fuhr ich zur Arbeit. Bei der Arbeit war ich gut abgelenkt, zwischenzeitlich standen mir die Tränen in den Augen. Tief durchatmen half mir sehr.

Auf dem Weg nach Hause war es schon schwieriger. Ich war noch zur Gärtnerei und habe mir noch zusätzliche Pflanzen für das Grab gekauft. Ich habe noch nie soviel Geld für Blumen ausgegeben.

Den Grab habe ich nun zuende hergerichtet, es hilft mir bei meiner Trauer. Es ist schön geworden. Ich hoffe, die Rose blüht noch dieses Jahr.

Nun, was ist eigentlich gestern passiert?

Ich habe Tweety noch vorgestern um 19:00 Uhr gesehen. Danach nicht mehr. An dem Tag waren die Handwerker im Haus, vielleicht war es ihr viel zu viel gewesen. So machte sie sich wohl auf dem Weg nach dem alten Zuhause. Ich habe zu einer bestimmten Zeit - wo sie immer zurück kommt - nach ihr gerufen, sie kam nicht. Später nochmals... aber irgendwann musste ich ja ins Bett. Eine Unterkunft hatte sie draußen auch. Da machte ich mir auch keine Sorgen, Tweety ist Freigängerin und war schon öfterens mal eine Nacht draußen.

Am nächsten Morgen, also gestern, stand ich beunruhigt auf, so gegen 4 Uhr. Ich rief nach ihr, keine Tweety weit und breit. So gegen 5:30 Uhr fing ich an, die Böschungen an der Straße durch zu suchen. Ich hatte plötzlich das Gefühl, Tweety sei verletzt. Ich fand sie nicht.

Darauf hin musste ich los zur Arbeit.

Auf der Arbeit, gegen 9:00 Uhr, rief eine Tierarztpraxis (zu der ich morgen hin fahre, um die Behandlungskosten zu begleichen) an und teilte mir behutsam mit, dass Tweety gestorben ist. Sie hatte einen Autounfall.
Ich fragte nur noch, wo ich Tweety abholen kann.

Ich fragte noch meinen Chef, ob er mir erlaubt, kurz nach Hause zu fahren, damit ich meine Katze abholen kann.
Ja, ich durfte.

Ich war noch nie so schnell zuhause wie sonst. Ich fuhr direkt zu meinem Freund, er beruhigte mich erstmal und dann sind wir gemeinsam zur Feuerwehr gefahren.

Dort erfuhren wir, dass Tweety noch gelebt hatte, als die Feuerwehr - ein Passant/Anwohner hatte angerufen - Tweety auflas. Tweety starb noch auf dem Weg zum Tierarzt.

Tweety wurde in ihrem alten Revier überfahren, nicht in ihrem neuen Revier, nicht in dem unbekannten Bereich - wo sie sich zwischenzeitlich aufgehalten hat -, nein, sie ist dort angefahren worden, wo sie sich auskennt!

Für Tweety war es nicht ungewöhnlich, weite Strecken zu laufen, sie hatte durchaus einen sehr großen Bereich, in der sie sich bewegte. Ich habe sie schon mal - vor längerer Zeit - etwa 6 Km von ihrem alten Zuhause entfernt - gesehen und sie gestreichelt. Und es war wirklich meine Katze!

Ich bin dem Passanten/Anwohner sehr dankbar, dass er die Feuerwehr angerufen hat. Ebenso, ein Dankeschön an die Feuerwehr, die sehr einfühlsam waren. Auch dem Tierarzt gebührt meinem Dank, er hat versucht, Tweety zurück ins Leben zu bringen.

Ich bin froh, Tweety zurück zu bekommen haben, so konnte ich mich von ihr verabschieden und sie begraben!






Machs gut, meine Süße!

Mittwoch, 21. März 2012

Tweety ist heute früh gestorben

Tweety lebt nicht mehr, sie hatte einen schweren Unfall.
Ca. 5 Kilometer von zuhause weg.

Ich bin sehr traurig!

Freitag, 16. März 2012

Der Ausflug ins neue Revier


Tweety ist nun auch ins Haus gezogen, nach einer Woche ließ ich sie raus.

In meiner Begleitung erkundete sie ihr neues Revier. Für sie war es sehr spannend und aufregend, ich musste trotzdem immer in ihrer Nähe bleiben. Für mich war es auch schön zu sehen, wie sie ihre
Umgebung erkundete. Neugierig und offen für das Neue!

Zuletzt trug ich sie wieder nach Hause, ihr Herzchen klopfte ganz aufgeregt und Tweety schnurrte stoßweise.

Am nächsten Tag das neue Spiel, diesmal brauchte ich nicht mehr so in der Nähe zu sein. Diesmal war Tweety viel mutiger.
Ich hing in der Zeit die Wäsche auf und fotografierte Tweety zwischendurch.

Hier eine kleine Collage von den Fotos:





Die Tage danach, morgens rennt Tweety zur Tür und wartet freudig darauf, dass ich ihr die Tür aufmache. Mittags kommt sie wieder rein und schläft erstmal den ganzen Nachmittag. Abends geht sie noch für knappe vier Stunden raus, mittlerweile hat sie die Grundstücke von Nachbarn, das an mein Grundstück angrenzende Waldstück und die Felder in der Nähe erobert.

Ich freue mich, dass Tweety ihr neues Grundstück so gut gefällt!